Kala – es gibt keine Grenzen

Kala bedeutet „Lösen“, „Freisetzen“, „Losbinden“, „Vergeben“.

 

Auch wenn es oberflächlich betrachtet überhaupt nicht so scheinen mag, es in Wahrheit gibt keine Trennung zwischen den Dingen – es kann sie in einem unendlichen Universum nicht geben. Alles ist mit allem auf einer bestimmten Ebene verbinden und mehr als das.

 

Trennung ist folglich eine Illusion, aber eine wichtige und nützliche: Sie macht das Konzept der Relativität möglich und damit unser Leben überhaupt erst erfahrbar – ohne die Illusion der Trennung gäbe es keinerlei Bezugspunkte. Ohne Unten kein Oben, ohne Rechts kein Links, ohne Vorne kein Hinten.

 

Hinzu kommen die Grenzen, die wir uns selbst auferlegen:

 

„Ich bin/kann/darf/soll/habe nicht…“

„Das geht nicht/ist unmöglich…“

„Ich schaffe … nicht“

usw.

 

Wie Sie sicher schon ahnen, lasen sich die selbst geschaffenen Grenzen verschieben, wenn nicht sogar sprengen.

 

Und Kala impliziert noch mehr.

 

Uns die Unendlichkeit des Universums vorzustellen scheint unmöglich; wenn uns überhaupt eine Annäherung gelingt, dann am ehesten noch auf der räumlichen Ebene: das Universum erstreckt sich in allen Richtungen unendlich weit.

 

Doch steckt eben „unendlich“ viel mehr dahinter.

 

Es bedeutet auch, dass alles bereits als Möglichkeit existiert. Da wir Teil dieses Universums sind, sind wir folglich mit ausnahmslos allen diesen Möglichkeiten verbunden, und damit ist uns alles möglich – vorausgesetzt natürlich, wir glauben fest genug daran, dass wir es haben/tun/sein können (‚Ike) und herausfinden, wie wir es bewerkstelligen können.

Werbeanzeigen