Glossar

Alaka’i

Ein Alaka’i des Order of Huna International ist ein ordinierter spiritueller Führer, der sich dazu entschieden hat, sich einem Heilamt auf der Grundlage des Geistes des Aloha, den Sieben Prinzipien des Huna und dem Hawaiianischen Schamanismus nach Serge Kahili King zu widmen.

 

Die grundlegende Aufgabe eines Alaka’i ist es, Heiler, Lehrer und Ratgeber zu sein, sein Wissen zu teilen und den anderen Alaka’i bei der Erfüllung ihrer Rolle zu helfen. Das Heilamt eines Alaka’i kann auf jede der folgenden Arten ausgeübt werden:

  • Lehren
  • Individuelles Coaching und Hilfe auf der Basis von Huna und Hawaiianischem Schamanismus
  • Gruppenaktivitäten (Schlichtung, Vermittlung, Ho’oponopono, Friedensstiftung, Heilzirkel, etc.)
  • Öko-Therapie (jede Form der Heilung der Umwelt oder des Verhältnisses des Menschen zur Umwelt sowie vergleichbaren gegenseitigen und gemeinschaftlichen Unterstützungsgruppen).

Auge von Kanaloa

 

In der hawaiianischen Mytholgie war Kanaloa der Gott des Meeres und der Heilung. Nach einer Überlieferung aus Kaua’i konnte man, wenn man Kanaloa in die Augen sah, darin dieses heilige Symbol erkennen und wurde geheilt. In der hawaiianischen Sprache bedeutet kanaloa soviel wie „sicher, fest, unbeweglich, verankert, unüberwindlich“. Übersetzt man die einzelnen Silben ka-na-loa, erhält man „den großen Frieden, die große Stille“. Außerdem assoziiert man damit völliges Vertrauen. Ferner bezeichnet es das Zentrum des Universums in einem selbst.

 

Dieses repräsentiert das aka-Netz oder Feld, oder auch das Netz des Lebens, die symbolische Verbindung aller Dinge mit allem anderen. Die acht Linien stehen für mana oder Kraft, denn die Zahl Acht symbolisiert in der hawaiianischen Überlieferung große Macht. Die vier Kreise stehen für aloha, also Liebe, da das Wort ha, ein Bestandteil von aloha, „Leben“, aber auch „vier“ bedeutet. Das Gesamtbild aus Linien und Kreisen symbolisiert die Harmonie von Liebe und Macht als ein anzustrebendes Ideal. Der siebenzackige Stern im Zentrum steht für die Sieben Prinzipien des Huna.

 

Das Auge von Kanaloa erzeugt eine subtile Energie, die zur Heilung, Verbesserung von geistigen und körperlichen Fähigkeiten und viele andere Zwecke verwendet werden kann. Die meisten Menschen können die Energie eines solchen Amuletts als Kitzeln oder Kribbeln, Strom, Druck oder Kühle spüren, wenn sie es berühren oder nahe an die Haut halten. Das Symbol hilft, die körperlichen, geistigen und emotionalen Energien eines Raumes oder anderen Orts ebenso wie einer Person, die es trägt oder ansieht, zu harmonisieren. Außerdem verstärkt oder harmonisiert es andere Energiequellen, wenn man es davor oder dahinter platziert.

Kahuna

Zum Verständnis dieses Begriffs sind einige Erläuterungen nötig, da man selbst in Hawai’i bis heute eine Menge Unsinn darüber zu hören bekommt.

 

Er bezeichnet in seiner ursprünglichen Bedeutung einen Fachmann bzw. eine Fachfrau mit großem Wissen und langjähriger Erfahrung auf einem oder mehreren Gebieten. Welcher Art dieses war, spielte keine Rolle; jede Meisterin und jeder Meister etwa der Kräuterheilkunde, Navigation, Holzbearbeitung oder Meteorologie konnte zum Kahuna ernannt werden.

 

Mit dem Niedergang der Kahunas seit dem 13. Jahrhundert und ihrer Diffamierung durch die christlichen Missionare (siehe Geschichte des Huna) wandelte sich auch das Bild, das Außenstehende sich von ihnen machten, sehr drastisch.

Es gab eine bestimmte Gruppe von Huna-Schülern, die wegen ihres negativen Charakters oder besonders schlimmer Vergehen von ihren Orden ausgestoßen worden waren. Diese ‚ana’anaverwendeten bevorzugt Schwarze Magie, insbesondere das berüchtigte „Todesgebet“, das ihre Opfer auf Distanz töten sollte. Die Missionare setzten in ihrer Unkenntnis alle Kahunas mit diesen von allen verachteten Übeltätern gleich, und so wurde der Begriff zum Synonym für Hexer und böse Zauberer einerseits, für Scharlatane und Trickbetrüger andererseits.

 

Heutzutage findet man in Hawai’i sehr viele „Kahunas“, denn der Begriff wird inzwischen sehr allgemein verwendet, vom Geistlichen über den Rechtsanwalt bis hin zum erfahrenen Surfer.

 

Im hier beabsichtigten Sinn sollte ein Kahuna als ein Meister des Huna-Wissens verstanden werden

 

Schamane (hawaiianisch)

Über den Schamanismus sind viele Dinge im Umlauf und vieles davon ist blanker Unsinn, der aus schierer Unwissenheit verbreitet wurde oder um diesen bewusst zu diffamieren.

 

Schamanen haben in allen Kulturen der Welt existiert und es gibt sie vielfach noch heute. Besonders bekannt dürften hierzulande wohl die Medizinmänner der Indianer Nordamerikas sein.

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Schulen verwendet der hawaiianische Schamanismus in der Regel keine Tänze, Trommeln, Gesänge, Räucherwerk oder andere Hilfsmittel, um tranceartige Zustände zu erreichen.

 

Wir definieren im Kahili-Huna einen Schamanen als einen Heiler von:

 

  • Körper, Geist, Gefühlen und Umständen
  • Beziehungen des Menschen zu sich selbst, anderen Menschen, Tieren, Pflanzen, der Umgebung und Umwelt, Gott, usw.
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