FAQ | Glossar

Häufige Fragen

Welche Voraussetzungen brauche ich, um Huna erfolgreich anzuwenden?

Im Grunde keine.

 

Huna ist für jeden Menschen anwendbar. Allerdings hängt Ihr Erfolg auch von Ihrem „Glauben“ daran ab.

 

Dies bedeutet natürlich nicht, dass es nur funktioniert, wenn Sie zu 100% frei von Zweifeln sind (obwohl das natürlich enorm helfen würde) – das wäre wohl etwas zuviel verlangt.

 

Eine gewisse Skepsis ist absolut natürlich und wird Ihnen in der Regel nicht im Wege stehen, solange Sie nicht von vorneherein vollständig davon überzeugt sind, dass Huna keinesfalls wirkt oder zumindest bei Ihnen nicht. In diesem Fall dürfte es schwierig bis unmöglich werden.

Ist Huna schwierig zu erlernen?

Nein, alle Huna-methoden sind unkomplizert und jederzeit und überall anwendbar. Allerdings, so einfach es sein mag, bedeutet das deswegen nicht, dass es auch immer leicht ist.

Kann ich mit Huna auch anderen helfen?

Ja.

 

Da alle Dinge miteinander verbunden sind, ist es ohne Weiteres möglich, auch anderen Menschen, Tieren, Pflanzen oder sogar der ganzen Welt zu helfen.

Mein Problem besteht schon sehr lange. Habe ich überhaupt noch Aussichten, es zu lösen?

Die Dauer eines bestimmten Zustands oder eines Leidens hat als solche keine Auswirkung auf die Heilungsaussichten.

 

Wir definieren im Huna „chronisch“ nicht im Sinne von „schicksalhaft“ oder unabänderlich, sondern als „unbewusste Gewohnheit“, die bis zum heutigen Tag aufrechterhalten wurde, weil sie einem ebenfalls nicht bewussten Zweck dient.

 

Ist dieser Zweck offengelegt, kann die Leiden erzeugende Gewohnheit in eine bessere umgewandelt werden.

Kann ich mir oder anderen durch eine falsche Anwendung von Huna Schaden zufügen?

Nein.

Eine „falsche Anwendung“ gibt es im Huna nicht. Was auch immer Sie damit „anstellen“, Sie werden damit weder sich selbst noch anderen Schaden zufügen oder eine gegebene Situation verschlechtern. Im schlimmsten Fall geschieht gar nichts, das heißt, keine Verbesserung in der gewünschten Richtung.

Sie sprechen öfter von „Kahili-Huna“. Gibt es da Unterschiede?

Im Internet, in Büchern und den meisten anderen Veröffentlichungen ist fast ausschließlich die Rede von „Huna“, was beim Laien natürlich den Eindruck einer einheitlichen Lehre erweckt.

 

Dies könnte von der Wahrheit kaum weiter entfernt sein, denn „das“ Huna existiert so nicht. Das hängt vor allem mit der Geschichte der Lehre (dazu ausführlicher hier) und der Art der Überlieferung zusammen.

 

Das Huna-Wissen wurde und wird traditionellerweise innerhalb des Familienverbands, der Ohana, von Generation zu Generation weitergegeben. Bisweilen wird ein geeigneter Kandidat hierzu auch adoptiert, wie im Fall meines Lehrers Serge King, der seinen Mittelnamen zu Ehren seiner Adoptivfamilie in „Kahili“ änderte. Die Kahilis gehören zu jenen wenigen Familien, die das alte Wissen über Jahrhunderte und womöglich Jahrtausende ungebrochen bewahrt haben.

 

Selbstverständlich haben auch andere Familienklans jeweils ihre Version an ihre Nachkommen weitergegeben. Und ganz klar gibt es hier und da kleinere und nicht selten auch größere Abweichungen voneinander, schon weil die einzelnen Familien häufig jeweils einem anderem Orden (siehe hier) nahestanden. Daher gibt es eine ganze Reihe von verschiedenen Auslegungen des Huna-Wissens.

 

Dr. King und alle seine Alakai, mich natürlich eingeschlossen, lehren und praktizieren Huna im Wesentlichen gemäß der Überlieferungen der Familie Kahili. Das moderne Kahili-Huna nach Dr. King basiert auf einigen Anpassungen, die er mit Zustimmung der meisten anderen Kahunas und unter Mithilfe und Beratung seines eigenen Lehrers, Wana Kahili, vorgenommen hat, um unter Beibehaltung des ursprünglichen Kerns der Lehre mögliche kulturelle Barrieren zu umgehen, die sonst zweifellos vielen Nicht-Hawaiianern den Zugang zu diesem Wissen bedeutend erschwert hätten.

Ist Huna eine Religion?

Nein.

 

Der Orden Huna International ist zwar aus rechtlichen Gründen in den USA als religiöse Gemeinschaft eingetragen, aber die Huna-Lehre selbst ist überkonfessionell.

 

Sie war auch als solche nicht Teil der zeremoniellen Religion der Hawaiianer, wenngleich Elemente davon fälschlicherweise umgedeutet und in die Staatsreligion übernommen wurden (siehe Geschichte des Huna).

 

Nichtsdestotrotz finden sich viele Elemente der Huna-Philosophie in den Weltreligionen wieder, etwa Jesu Lehre der Vergebung und Nächstenliebe.

 

Ob und in welchem Umfang Sie Ihre religiösen Überzeugungen durch Huna ergänzen, erweitern oder ersetzen, bleibt also vollkommen Ihnen überlassen. Auch die Verwendung der Huna-Methoden ist unabhängig von Ihrer Religion. Folglich gibt es durchaus Huna-Christen, Huna-Muslime, Huna-Buddhisten, Huna-Juden, etc.

 

Allerdings haben viele Huna Praktizierende und Studierende bezeugt, dass ihnen dies zu einem besseren Verständnis ihrer Religion und einem tieferen Glauben verholfen hat.

Sind Huna International oder Aloha International eine Sekte oder sektenähnliche Organisation?

Nein.

Es sei denn, Sie betrachten auch Greenpeace, den World Wildlife Fund oder Amnesty International als Sekten.

 

Unser Anliegen ist es, mit unseren Methoden einen Beitrag dazu zu leisten, dass unsere Welt für alle ihre Bewohner, sei es Mensch, Tier, Pflanze, Wald, Meer, Wüste oder wer und was auch immer zu einem besseren, friedlicheren und glücklicheren Ort wird. Wir vertreten keine Dogmen irgendeiner Art und beanspruchen auch nicht für uns, im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein.

Muss ich Mitglied bei Huna International bzw. in der Aloha Fellowship sein, um Huna zu lernen?

Selbstverständlich nicht.

Das Huna-Wissen als solches ist nicht urheberrechtlich geschützt. Es steht Ihnen frei, das was Sie gelernt haben, frei zu verwenden und weiterzuvermitteln.

 

Es wäre natürlich trotzdem schön, wenn Sie dabei zumindest erwähnen würden, woher Sie es haben.

Ergeben sich aus einer Mitgliedschaft bei Huna International bzw. in der Aloha Fellowship irgendwelche Verpflichtungen?

Nein.

Sie entscheiden allein, inwieweit Sie sich an Ihr Versprechen, alles Ihnen Mögliche zu tun, um aus der Welt einen besseren Ort zu machen, gebunden fühlen und dies umsetzen.

 

Die Mitgliedschaft ist im Grunde informell, es werden, von Ihrer E-Mailadresse abgesehen, keine persönlichen Daten registriert. Formell wird die Mitgliedschaft nur, wenn Sie sich entscheiden, den Weg eines oder einer Alakai zu gehen.

 

Die freiwillige Mitarbeit an unseren verschiedenen Projekten wie auch Spenden sind selbstverständlich höchst willkommen, aber es bestehen keinerlei Verpflichtungen irgendeiner Art, insbesondere und ausdrücklich nicht finanzieller Natur.

 

Wenn Sie eine Beendigung Ihrer Mitgliedschaft wünschen, sei es vorübergehend oder dauerhaft, ist das jederzeit möglich.

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